Kleingartenhilfe

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Steinobstseminar

Jan-16-2012 By Dobberke

05.Juli 2011Steinobstseminar in Müncheberg

Dr. Hilmar Schwärzel, Leiter der Obstbau-Versuchsstation des LELF, führte die Teilnehmer durch die Plantage.

Besonders beeindruckend: Kirschen der Sorte Kordia und das, im Gegensatz zu Ihrer Größe, überraschend geringe Alter der Bäume. Eine der Ursachen für das üppige Wachstum ist die Mykorrhiza, die Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und dem Feinwurzelsystem der Bäume. Die Mykorrhizapilze besitzen die Fähigkeit, Nährstoffe direkt an die Wurzeln zu liefern. Als Mulchmaterial wird in der Versuchsanlage Kiefernschredder verwendet, der ideale Nährboden für die Bildung der Mykorrhizapilze. Dadurch wird  auch eine optimale Klimatisierung des Wurzelbereichs erreicht. Zusätzlich verhindert dass Schreddermaterial unter den Bäumen den Bewuchs durch Gräser und Unkräuter, die wegen des geringen Niederschlags in unserer Region, eine Nährstoff- und Wasserkonkurrenz bedeuten würden.  Angesprochen wurde auch die Düngeversorgung der Bäume durch Kali-Magnesium ( wichtig auch für die Winterfrosthärte) und Bor, einem  wichtigen Spurenelement, das am Transport von Stärke und Zucker in den Zellen beteiligt ist und die Widerstandsfähigkeit der Wurzeln erhöht.

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